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Akte Conrath
"Bremer schloss die Augen und versetzte sich zurück in die Nacht zum siebzehnten Januar. Es ist nicht sehr kalt. Der Mond leuchtet durch eine dünne Wolkendecke, Pferde stehen auf der Koppel und wittern einen Menschen. Nein. Nicht einen. Zwei. Einer auf der Jagd nach Mensch, einer auf der Jagd nach Pferd. Ein Mensch und ein Pferd bleiben tot zurück."
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Emons-Verlag 2008

Auf eine Rechtsanwältin zu Pferd wird ein Mordanschlag verübt. Aus einem Schlammweiher werden Leichenteile gefischt. Ein Pferderipper geht um. Die Leiche aus dem Schlamm gibt ihre Identität nicht preis, der Pferderipper ist ein Phantom und interessiert Hauptkommissar Bremer eigentlich nicht, der panische Angst vor Pferden hat. Trotzdem wird er zu Ermittlungen im Reitstall vergattert.

Der ganze Fall gerät außer Kontrolle: Beweismittel verschwinden. Polizisten verlieren ihr Gedächtnis. Bremer fischt im Trüben, sein Magen rebelliert. Erst ein weiterer Mord führt ihn auf die richtige Spur und in einen Fall, der seine Weltsicht verändert.